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Besonders zur regnerischen Jahreszeit sind sie ein ständiger Begleiter, Regenschirme! Anfang des 18. Jahrundert wurden sie schnell zum modischen Accessoire für Frauen in Frankreich. Im regenreicheren England dagegen setzte sich der Regenschirm im 18. Jahrhundert zunächst nicht durch, da er als „französisch“ galt und bei Männern zudem als ein Zeichen von „Verweiblichung“ stand. Und auch in den ländlicheren Gegenden des deutschsprachigen Raums dauerte es bis weit ins 19. Jahrhundert hinein, bis sich Regenschirme stärker durchzusetzen konnten.

Heute ist der praktische Schirm kaum noch wegzudenken. Die eine Person hat ihn stets im Auto oder in der Tasche liegen und andere vergessen ihren ständig zuhause und kaufen sich unterwegs aus der Not heraus einen billigen Schirm, den es gerade am nächsten Laden zu kaufen gibt. Was aber kaum einer weiß: Wie werden Regenschirme eigentlich hergestellt!

 

Genau das zeigt uns im folgenden die bekannte Schirmmacher Firma FARE® anhand einiger Bilder:

Aus den Stoffbahnen werden mit einem Keilrahmen die Schirmkeile für den Bezug geschnitten.

 

Dieses geschieht von links und rechts, um das Material optimal auszunutzen.

 

Hier werden die einzelnen Keile aneinandergenäht und das Schließband vernäht. Der komplette Bezug entsteht.

 

Im Anschluss wird der Bezug mit der Spitze am Gestell befestigt.

 

In aufwendiger Handarbeit wird der Bezug Punkt für Punkt an den Schienen fixiert.

 

Im nächsten Schritt wird der Schirmgriff befestigt.

 

Der Bezug wird final mittels eines Tops am oberen Ende des Stocks fixiert.

 

Bei Jedem Schirm findet eine gründliche Qualitätskontrolle statt.

 

Nun noch zusammenrollen, damit der Schirm ins Futteral passt.

 

Zum Schluss werden die Schirme noch mit Hangtags oder Labels versehen ...

 

... und für Versand und Lagerung verpackt.

 

 

Sehen Sie sich hier die Regenschirme von FARE® an!

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